Freddy Fritz

 

  • 1987: geboren in Lörrach
  • Mit 7 Geschwistern aufgewachsen in Görwihl im Südschwarzwald (17 Jahre) und Konstanz
  • 1998-2004: Besuch des Kolleg St. Blasien
  • 2007: Abitur an der Geschwister-Scholl-Schule in Konstanz
  • 2008: „work and holiday“ in Australien
  • 2008: Beginn des Studiums der Fächer Sport, Geschichte und Politik (Lehramt) an der Universität Konstanz
  • 2009: Auslandsemester an der l´Université de Liège
  • 2012: Praxissemester an der Internationalen Deutschen Schule Brüssel
  • 2015: 1. Staatsexamen in Sport, Geschichte, Politik
  • 2016: Fahrradreise nach China/Myanmar
  • 2018: 2. Staatsexamen in Sport, Geschichte, Politik (Ausbildungsschule: Paul-Distelbarth Gymnasium Obersulm)

 

Aufgewachsen in Görwihl im Südschwarzwald wurde die Verbundenheit zur Natur schon früh hergestellt. Ich hatte das Glück, in meiner Kindheit fast jede freie Minute draußen in der Natur verbringen zu dürfen. Nach dem Mittagessen und den Hausaufgaben ging es für mich spätestens um 15 Uhr auf die Straße, auf den Fußballplatz oder in den Wald. Durch das Engagement meiner Eltern (Einsatz für Asylsuchende, Aufnahme einer Flüchtlingsfamilie) kam ich auch hier schon früh in Kontakt mit Menschen anderer Kulturen. Verstärkt wurde das Interesse für Mensch und Natur dann in meiner ersten großen Abenteuerreise (das erste Mal fliegen, nur ein Hostel für 3 Tage gebucht, komplett auf sich alleine gestellt, etc.) nach Australien geweckt. Der Austausch mit Menschen aus verschiedenen Regionen dieser Welt bereicherte mich sehr und mir wurde schon am Ende dieser Reise bewusst, dass ich mein „Studium des Menschen“ auch während meines „normalen“ Studiums weiterführen will. So bewarb ich mich schon in meinem ersten Semester auf einen Studienplatz im Ausland und studierte ein Jahr später für ein Semester in Lüttich. Auch hier konnte ich meinen Horizont erweitern und durch den Austausch mit Studenten anderer Länder neue Lebensperspektiven kennenlernen. Auch während meines Studiums zog es mich auf Reisen immer wieder ins Ausland. Stets habe ich mich in touristischen Hochburgen unwohlgefühlt und so trieb es mich schon auf diesen Reisen in weniger touristische Gebiete, um ein authentischeres Bild des Landes und der Menschen zu erleben. Doch dies war oft nicht so einfach, weshalb ich mich am Ende meines Studiums fürs Reiseradeln entschieden habe (s.h. 1 -Vorbericht zur Reise nach China). Diese 8-monatige Reise mit all den Erfahrungen mit Mensch und Natur war eine so große Bereicherung, wie ich sie nur schwer in Worte fassen kann. Ich hoffe, dass ich durch meine Reiseberichte einen kleinen Einblick in meine Bereicherungen geben und auch euch daran teilhaben lassen kann.