Chillin am Strand

Nachdem wir uns in Rumanien durch schlechtes Wetter gekämpft hatten, ging zum Relaxen ans Schwarze Meer. Leider haben wir unseren angenehmen Reisepartner Douggie verloren: Wie schon die Tage zuvor ist Douggie auch einem weiteren Tag frueher aufgestanden als wir und, um das Zelt zu trocken, in die naechste Stadt bzw. Dorf gefahren. Leider war sein Zelt nicht regentauglich und er hatte immer wieder schlaflose bzw. nasse Naechte. So ging er auch eines morgens von dannen und wartete auf uns in der naechsten Stadt. Gewohnt, dass die Staedte bzw. Doerfer nicht gross waren, sollte unser Treffen kein Problem darstellen. Doch die naechste Stadt hiess Giurgiu und so haben wir uns in der doch groesseren Stadt nicht mehr wiedergefunden, was zur Folge hatte, dass jeder seinen Weg ging. Er in Richtung Turkei, wir in Richtung Schwarzes Meer.

 

Angekommen in Vama Veche ganz im Suedosten Rumaeniens gab es erst einmal 2 Tage Strandurlaub. Nach 2 Tagen hiess es wieder rauf aufs Fahrrad!!! Ab nach Bulgarien.

 

Bulgarien hat mich landschaftlich sehr positiv ueberrascht. Es ist sauber und hat schoene Straende und schoene Berg-Waelderlandschaften. Die Frage ist nur in welche Richtung Bulgarien steuert. Es sieht nach Massentourismus aus. An den Strandgebieten enstehen und entstand in den letzten Jahren eine Masse von Hotel und Apartementanlagen. Das kann man sich kaum vorstellen. Da wurde und werde Gebiete gebaut in denen bestimmt 100.000 Menschen Platz haben (ın eınem Gebıet). Nur fuer Touristen. Da wir im Mai dort unterwegs waren glichen manche Staedte richtige Geisterstaedte, die jedoch zur Hochsaison zur Grossstadt werden muss. Gleichzeitig gibt es aber auch noch einige wenige verlassene und naturbelassene Straende.

Küste Bulgariens

Küstenabschnitt mit großen Hotelanlagen

Mein persoenlicher Hoehepunkt in Bulgarien sind dann die Waldlandschaften bzw. Berglandschaften. Wir fahren 50km von Tsarevo eine Berglandschaft Richtung tuerkischer Grenze hoch. Fast die ganze Strecke ueber befinden wir uns hierbei in einem Nationalpark. Die alte Zugangsstrasse zur tuerkisch, bulgarischer Grenze ist hierbei nur sehr spaerlich befahren. Die Strasse befindet sich im miserablen Zustand fuer Autofahrer, was unser Glueck bedeutet. Des Autofahrers Pech ist des Radfahrers Glueck. Mit langsamer Geschwindigkeit sind kleinere Loecher fuer uns kein Problem. Gleichzeitig halten die schlechten Strassen die laestigen Autofahrer und v.a. die LKW Fahrer vom Hals. So wird die Strecke zu einem wunderbarer Naturfahrradweg.

Weg zu einem einsamen Campingort

Bulgarien hat also landschaftlich viel zu bieten. Es ist billig und scheint sowohl zu Russland als auch Europa ( sind ja auch in der EU) gute Beziehungen zu pflegen. Das zieht an. Der Boom ist and der Kueste zu spueren. In Bulgarien haben wir nur 5 Tage verbracht. Die Menschen sind etwas zurueckhaltener, was aber auch daran liegen kann, dass die sprachliche Barrieren groesser sind. Bis auf ein laengeres Hand und Fuss Gespraech mit zwei wohl Roma-Jugendlichen kamen wir nur selten in Gespraeche mit Bulgaren. Landschaftlich war es fuer mich summa summarum jedoch bisher das schoenste Land (bitte zu Bedenken, dass wir immer nur einen Ausschnitt eines Landes sehen).


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